Jugendstück von Renate Axt
Spieldauer:
ca. 90 min
Rechte:
Renate Axt
Inhalt:
Die Handlung spielt um 1860 in Nordamerika im indianischen Grenzgebiet.
Weiße Siedler, die ihr Land von der Regierung erworben haben, und die aus ihren eigenen Gebieten und Land verdrängten Indianer, hungrig und in Not, stehen sich gegenüber. Um zu überleben, berauben die Indianer die Viehherden der Weißen, da ihre Jagdgründe verödet sind. Die Weißen haben in sinnloser Raubjagd, die für die Ernährung der Indianer lebenswichtigen Bisons zu Tausenden abgeschossen. Die meisten Weißen leben in dem selbstverständlichen Vorurteil, die Indianer seien nichts mehr als wilde, grausame Tiere, die es in Zaum zu halten, besser noch auszurotten gilt.
Der Familie des Siedlers Mook, der ebenfalls diese Einstellung teilt, sind einige Rinder gestohlen worden. Ein Vergeltungsschlag wird vorbereitet. Nur die Kinder Tom und Maria sind gegen diese Hetzjagd. Sie treffen im Wald zwei Indianerkinder, freunden sich mit ihnen an, und jeder begreift die Situation des anderen Volkes. Sie beschließen, den Versuch zu wagen, die tödliche Konfrontation aufzuhalten. Sie wollen sich auf den Weg zu Manitou machen, um mir Hilfe seines Rates den Krieg zwischen Rot und Weiß für alle Zeit zu beenden. Die Kinder machen sich auf den langen Weg, um die Wahrheit zu erfahren, das einzige Geheimnis, den Erwachsenen zu helfen, gleich welcher Nation. „Manitou“, an den sie ein weiser alter Indianer verweist, ist für sie zum Symbol der Aufhebung der Gegensätze, des Friedens, der Verständigung geworden.
Personen:
Erzähler, Mutter Masters, Mook, ihr Sohn, Tom, ihr Sohn, Maria, ihre Tochter. Joseph, Johnson, Miller, Robin, Sagito, Indianer Junge, Misquabunaqua, seine Schwester, Indianer.
Uraufführung: An den Städtischen Bühnen Münster.
Erstaufführung: An der Komödie Kassel.