„Wir spielen Theater heut´, für große, kleine und die allerkleinsten Leut´. Das verspricht der Kasper. Aber, als er mitten im schönsten Spiel ist, hat er eine richtige Kasper-Idee. Er will schwänzen. Er sagt dem Puppenspieler Franz, dass er keine Lust hat bei der nächsten Vorstellung mitzuspielen. Er will auch mal Ferien. Einen richtigen Kasperle-Ferien-Urlaubstag. Puppenspieler Franz denkt, er hört nicht recht. „Du hast doch noch nie Ferien gehabt!“ „Drum“, antwortet ihm der Kasper, „deshalb will ich jetzt welche haben.“ Der Kasper schwänzt wirklich und ist mal so richtig faul. Puppenspieler Franz gerät nun in große Schwierigkeiten. Was soll ein Puppenspieler ohne seinen Kasper anfangen?
Ein Puppenspieler ohne Kasper, ist wie ein Flugzeug ohne Himmel. Puppenspieler versucht zu zaubern, baut einen Roboter, alles klappt nicht. Der Kasper beobachtet ihn heimlich. Jetzt kann ihm nur die Hexe Natascha helfen. Die Hexe Natascha gibt ihm aus dem Hexensafe das Zauberbuch. Und auf Seite 14 findet Franz den Zauberspruch, wie man Menschen in Puppen verwandeln kann. Jetzt heißt es: Kasper, pass auf!
Puppenspieler Franz will mit seinen Menschenpuppen eine Vorstellung geben und sie dann wieder in Menschen zurück verzaubern. Doch die Hexe Natascha will die Menschenpuppen mit ins Hexenreich nehmen. Damit der Puppenspieler verschläft, gibt sie ihm einen Schlaftrunk. Es soll ihm nicht gelingen, sie rechtzeitig zu entzaubern.
Doch Kasper und die Kinderbande haben eine Idee und alles endet gut.
Personen:
Kasper, Puppenspieler, Lehrer, Polizisten, Großmutter, Diamenten Joe, Kinder
Uraufführung: An den Städtischen Bühnen Münster.
Musik: Dieter Schönbach.